Der Podcast & die Community zum Medienwandel

Welche Reformen braucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk, Leonhard Dobusch?

Wird ab Januar der Rundfunkbeitrag um 86 Cent pro Monat erhöht? Die Landesparlamente müssen dieser Empfehlung der Kommission zur Ermittlungsbedarf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zustimmen. Keine Zustimmung gibt es bisher aus Sachsen-Anhalt. Fast täglich überschlagen sich die Ereignisse: Politische Diskussionen über die Zusammenarbeit zwischen der CDU und der AfD, der Rausschmiss des Innenministers, Klagen der Sender vor dem Bundesverfassungsgericht und eine breite öffentliche Debatte über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Dabei wird viel vermischt. Viele projizieren in der Diskussion um die Beitragserhöhung ihre “Reformbedürfnisse” der Öffentlich-Rechtlichen. Dabei übersehen sie, dass die Politik vorgibt, wieviele Sender zum Beispiel von der ARD & Co. betrieben werden müssen. Was steckt wirklich hinter dem “Nein” zur Rundfunkbeitragserhöhung aus Sachsen-Anhalt? Welche Prozesse gibt es für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und wie könnte die aussehen?
Darüber sprechen wir mit dem österreichischen Wirtschaftswissenschaftler Leonhard Dobusch. Er sitzt als Vertreter des Internets im ZDF-Fernsehrat und erklärt konstruktiv im Gespräch mit uns die Reformmöglichkeiten.


Unser Medien-Start-up der Woche ist Hear On. Albert Bozesan, Robert Sladeczek und Sabrina Wanninger bauen ein IMDB für hochwertige Audioproduktionen.

Mit dem Aufkommen verschiedener Paid-Audio-Plattformen verschwinden sehr gute Audio-Produktionen hinter den Bezahlschranken der Anbieter. Für die Hörerschaft sind diese nicht mehr in einem Katalog wie dem Apple Podcast Verzeichnis auffindbar. Hear On möchte hier als Plattform Abhilfe schaffen. Wie das Team Hear On das Ziel erreichen möchte, erfahrt ihr in dieser neuen Podcast-Ausgabe. Jede Woche stellen wir euch ein Medien-Start-up vor, das mit uns aktuell das Fellowship des Media Lab Bayerns bestreitet.


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2 Kommentare

  1. Hallo, ich habe diese Episode mit großem Interesse gehört und bin etwas unzufrieden ausgestiegen. Erst mal ein Lob vorne weg: der Start wenn der Gast sich selber ankündigt und dann auch euch noch als Crew, das finde ich super und ungewöhnlich und das hat mich von Anfang an begeistert. Das Gespräch mit Leonardo Busch fand ich leider wenig erhellend. Da habe ich nichts Neues erfahren und es ging leider auch nicht in die Tiefe oder hat mir eine neue Reflektionen und Sichtweise näher gebracht. Kurz davor habe ich den jüngsten Podcast von Holger und Stefan Niggemeier gehört, da war im Gespräch trotz allen Klamauks einiges mehr an Substanz zur Rundfunk Finanzierung, Entscheidungswegen und Komplexität der Medienpolitik in Deutschland drin. Kann ich alle nur als Podcast empfehlen.

    Bevor Herr Dobusch kam im Gespräch, da war für mich eine viel zu lange Pause mit anderen Themen und das war doch recht redundant. Da hätte ich mir einen früheren Start gewünscht.

    Im weiteren Verlauf dieser Episode war dann plötzlich Dennis Horn am Start, der anfangs gar nicht angekündigt war. Da war ich bei den Gastgebern etwas verwirrt.

    Nichts für ungut und euch einen schönen Abend. Danke für eure Arbeit.

  2. Martin Lehmann

    7. Januar 2021 — 14:21

    Danke fuer den tollen Blog Beitrag!