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Newsletter, Distribution, Web3 & Personenmarken — Der Medien-Blick von Dennis Horn auf 2022

In der ersten Arbeitswoche im neuen Jahr beschäftigen wir uns mit dem, was in diesem Jahr wichtig wird. Unser Co-Host Dennis Horn mit seinen Erwartungen für den digitalen Journalismus im neuen Medien-Jahr.

📩 Wir werden deutlich mehr Newsletter sehen, die als Social-Media-Formate entwickelt werden. Gleichzeitig wird es auch auf dem immer volleren Newsletter-Markt schwieriger, neue Formate erfolgreich zu platzieren.

🗞 Die Reichweitenstrategie wird deshalb zu einem immer wichtigeren Thema für die Redaktionen. Distribution wird zu einem immens wichtigen Faktor sowohl zum Start neuer Formate als auch in ihrer ständigen Begleitung.

📻 Bei vielen Medienhäusern wird die Einsicht wachsen, dass sich manche Marken – auch ganze Publikationen, komplette Radiosender, einzelne Sendungsformate – nicht digitalisieren lassen. Dazu gehören vor allem breite, wenig fokussierte Marken.

👥 Der Kampf um Personenmarken wird schärfer. Journalist:innen machen sich zunehmend unabhängig von Medienhäusern – die müssen mit einem Talentemanagement antworten und klären, wie sie der “Generation der Creators” gerecht werden können.

🚀 Wir werden Medienhäuser sehen, die den Hype um Metaverse und Web3 mitmachen, “weil man ja muss”. Dabei spielt auch das Erwartungsmanagement eine Rolle: Wir kommen aus einer Zeit, in jedes Jahr eine neue Plattform groß geworden ist, die zusätzlich zu bespielen war – und erwarten oft, dass es genauso weitergeht. Dabei ist ein “next big thing” nicht mehr in Sicht.

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