Mitte Juli haben mehrere Unwetter große Teile von NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern heftig getroffen. Plötzlicher Starkregen führte zu Überschwemmungen. Entsprechend erlebten Menschen hier im Land Szenen, die wir sonst aus Nachrichtenbildern von anderen Kontinenten gewohnt sind. Für die Betroffenen spielten die Medien und ihre Berichterstattung in diesen Situationen eine ganz besondere Rolle.

Im Nachgang haben Spiegel, Süddeutsche, Fachmedien und auch andere deutlich Kritik an einigen Medien geübt – sie hätten zu spät reagiert. Wir beschäftigen uns in dieser Episode mit einem Sender, der vielen sehr positiv aufgefallen ist: Radio Wuppertal. 

Als Mitte Juli die Auswirkungen des Starkregens die Stadt stärker als vermutet trafen und sogar die Sirenen liefen, sendete Radio Wuppertal mit kleinem Team die ganze Nacht. Es heißt: Bis der Notstrom leer war.

Radio Wuppertal Chefredakteur Georg Rose ist zu Gast und berichtet von der Hochwasser-Nacht, welche Schwierigkeiten es für das Team zu meistern gab, welche Bedürfnisse die Hörerschaft hatten und was er über die Rolle von Radio im Katastrophenschutz gelernt hat. Das Gespräch hört ihr ab Minute [5:12] und könnt es auch als Transkript nachlesen.

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

  • Was bleibt, Herr Pähler? #HelftUnserenHelfern, der offene Brief der Medien an die Kanzlerin, um die Mitarbeiter*innen in Afghanistan zu schützen [0:16]
  • Was bleibt, Daniel Fiene? Wie Influencer mit der Nachrichtenlage in Afghanistan umgehen [2:42]
  • Neues vom Innovationstheater: Führungskräfte mit Anika Giese [25:49]
  • Das Start-up-up-update: Wie unsere Regelbetrieb nach dem Fellowship-Ende aussieht und was wir die nächsten Wochen vorhaben [34:59]

Linktipps zur Episode: