Brauchen Medienmarken einen eigenen TikTok-Kanal? Diese Frage stellen sich zur Zeit viele Redaktionen. Nicht nur die, die primär eine junge Zielgruppe ansprechen. Seit drei Monaten betreibt die Rheinische Post einen eigenen TikTok-Kanal. Der Schwerpunkt: Die Aufklärung von Verschwörungsmythen. Wie geht man auf TikTok-Kanal viral — und wie nicht? Wie lassen sich redaktionelle Prozesse auf TikTok umsetzen? Welche Ziele können Medien erreichen? Darüber reden wir mit Hannah Monderkamp, Head of Audience Development der Rheinischen Post. Sie teilt 11 Learnings, die sie und das TikTok-Team in den vergangenen Wochen gemacht haben — ab Minute 8 (Sprungmarke: 08:30).Weitere Themen:

  • Daniel Fiene über TV-Moderatorinnen, die immer noch nicht gleichberechtigt sind (0:57)
  • Herr Pähler über das neue YouTube-Shorts-Format und das dazugehörige Förderprogramm (3:19)
  • Reingehört: Wie der Spiegel und Tagesspiegel mit Livestreams ihren Journalismus transparenter machen wollen (32:40)
  • Die These der Woche hat Dennis Horn mitgebracht: Wir sprechen zu viel über Virtual Reality — Augmented Audio hat aber die Zukunft (40:48)

Linktipps:

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Als Bonus für unsere Supporter:innen haben wir zwei Inhalte: In der für euch längeren Podcast-Ausgabe hört ihr am Ende (ab Minute 46) Teil 2 unseres Interviews mit Hannah Monderkamp. Darin gibt die Social-Expertin Tipps, wie Redaktionen entscheiden können, ob sie einen TikTok-Kanal starten sollen – oder lieber Finger davon lassen. Außerdem gibt es morgen eine zusätzliche Bonus-Folge. In zehn Minuten erklären wir den TikTok-Algorithmus. Der funktioniert anders als bei Twitter, Instagram und Facebook: Die Verbreitung von Inhalten funktioniert nicht primär über die eigene Followerschaft sondern kann theoretisch alle TikTok-User:innen erreichen.


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