Seit ein paar Monaten gerät ein kleiner, gemeinnütziger Verlag aus Greifswald immer wieder in die Schlagzeilen. Nicht nur wegen der Abo-Zuwächse des Katapult-Magazins, ein Printprodukt für Kartografie und Sozialwissenschaft, sondern weil der Chef immer wieder auf Missstände in der Verlagswelt aufmerksam macht: Wenn große Verlage, kleine unter Druck setzen oder gar wenn ganze Konzepte geklaut werden.

Zuspruch bekommt das Katapult Magazin aber auch für seine Grafiken. Darin werden Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften dargestellt. Die Macher:innen wollen sie einfach halten, aber dennoch detailliert zugleich. Was steckt also hinter dem Katapult-Magazin? Am Anfang stand weder ein Printprodukt, noch die Idee zu den Grafiken. Gründer und Chefredakteur Benjamin Fredrich verrät in dieser Ausgabe die Geschichte des Verlags, warum er Medienschaffenden abrät auf Unternehmensberater zu hören und warum es sich lohnt, ab und zu sich zu verzetteln.

Ihr hört auch im Podcast:

Wir kündigen ein neues Webinar für den 20. Januar 2021 (18 Uhr) an: IN 5 SCHRITTEN ZUM FORMAT Wie du dir einen SoM-Account (neu) aufbaust! – mit Daniela Woytewicz, Head of Formatentwicklung & Projektmanagement WDR (funk). Für dieses und weitere Webinare und Meet-ups könnt ihr euch hier anmelden.

Auf unserem Weg vom Podcast zum Start-up freuen wir uns Teil des Media Lab Bayern Fellowships zu sein. Wir möchten euch in den kommenden Wochen die anderen Medien-Start-ups in diesem Fellowship vorstellen. Den Anfang macht Rena Föhr von Chica Con Ciclo. Die freie Journalistin schafft eine Medienmarke für Menstruierende. Ein tolles Beispiel für Micropublishing und für ein neues Medium, welches sich empathisch für eine Zielgruppe entscheidet und für diese Zielgruppe Angebote erstellt. Und nicht einfach über die Zielgruppe.


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